Holzdielen kaufen – darauf müssen sie achten!

Holzdielen kaufen - Platane

Holzdielen kaufen – Platane © Havelland Diele GmbH

Worauf muss man beim Holzdielen kaufen achten? Wir zeigen wichtige Kriterien bei Auswahl von hochwertigen Vollholzdielen für Ihren Holzboden auf.

Viele Kunden fragen sich häufiger, was sie genau für einen Dielenboden haben möchten und wohin die optische Reise führen soll. Dabei gehen wir sowohl auf die Unterschiede der Optik von Holzdielen ein als auch auf die Haltbarkeit und den Preis.

Welche verschiedenen Holzdielen kann ich kaufen?

Auf dem Parkettmarkt gibt es zahlreiche Arten von Holzdielen. Hier unterscheiden wir zum einen zwischen raumlangen oder großformatigen Holzdielen als auch kleineren Landhausdielen in fallenden Längen. Zum anderen unterscheidet man zwischen Massivholzdielen und Mehrschicht Dielen.

Mehrschichtdielen

Zweiteres ist allerdings wirklich eine Holzdiele, da sie aus mehreren Furnierschichten zusammengepresst ist und nur eine kleine Schicht des echten Furniers in 3 mm bis 5 mm Stärke enthält.

Holzdielen in großen Längen zwischen 2,5 und 13 m Länge

Holzdielen in großen Längen zwischen 2,5 bis 13 m Länge bezeichnet man in der Fachsprache als Schlossdiele. Sie sind die teuersten Dielenböden, da sie aus besonderem Dielenholz gefertigt sind. Holzarten für diese Böden sind sehr zahlreich und reichen von Ahorn bis zur Zirbe. Preislich starten diese Holzböden ab 50 € den m² bis hin zu über 300 € pro m².

Landhausdielen aus Laub- und Nadelholz

Als zweite Gruppe haben wir die Landhausdielen, welche vorwiegend aus Laubholz und einigen Nadelhölzern produziert werden. Diese Dielen starten in den Längen von ca. 0,5 bis 2,2 m Länge. Bei uns haben wir für spezielle Verlegemuster diese Dielen unter dem Namen Smartwoods Dielen zusammengefasst. Diese Holzdielen starten preislich ab 45 € den m² und reichen bei besonders hochwertigem Holz bis zu 150€ pro m².

Hartholz oder Weichholz Dielen – Welches Holz ist besser für den Dielenboden?

Schlossdielen kaufen Lärche

Schlossdielen aus Lärche © Havelland Diele GmbH

Hat man sich einmal dafür entschieden, welche Länge und Größe man von den Dielen haben möchte, geht die Auswahl der richtigen Holzdielen nach Beanspruchung und Optik weiter! Im eigenen Haus ist es nicht so entscheidend, ob man einen weichen oder harten Dielenboden einbaut.

Die Nutzung ist bei der Auswahl von Weich- oder Hartholz entscheidend

Einiges hängt jedoch von der Nutzung ab. Möchte man beispielsweise zwischen Wohnzimmer oder Küche direkt auf die Terrasse gehen, auf der sich viele kleine Steinchen und Garten Reste finden, so ist die Auswahl des Dielenholz sehr entscheidend.

Nadelholz ist meist weicher als Laubholz

Nadelhölzer sind in der Regel deutlich weicher als Laubhölzer. Um größere Kratzer und Vertiefungen und Einschläge zu vermeiden, ist es ist sinnvoller, Hartholz statt Weichholz zu verwenden. Die Lärche ist das härteste Nadelholz in Deutschland. Schaut man sich die Härte genau an, so ist die Härte fast gleichzusetzen mit Kirschholz.

Harte Laubhölzer schützen vor Beschädigung vom Holzboden

Wer größere Vertiefungen und Beschädigung im Holzboden vermeiden möchte, sollte an die Buche, Eiche, Esche, Rüster sowie den Ahorn denken. In kleinen Objekten oder Mietwohnungen, bei dem ich die vorherige Nutzung nicht absehen kann, empfiehlt es sich daher immer den Holzdielenboden in Hartholz zu verwenden.

Laubholzdielen meist kostenintensiver als Nadelholzdielen

Beim Kauf von einem Holzboden sollte man bedenken, dass Hartholzdielen meist kostenintensiver als Nadelholz Dielen sind. Das muss man bei der Finanzplanung eines Projektes berücktigen.

Spezielle Optik der Nadelholzdielen hat viele Fans

Allerdings ist die Härte ja auch nicht alles. Nadelholzdielen haben auch eine sehr interessante Optik. Sie können gebürstet oder anderweitig strukturiert werden, was Ihnen eine speziellere Optik gibt und sie oberflächlich und härter macht.

Holzdielen nach ihrer Optik zu wählen

Eiche Holzdielen Lutherkirche

Eiche Holzdielen Lutherkirche in Wittenberg © Havelland Diele GmbH

Wie bereits erwähnt, ist in einem Einfamilienhaus der Härtegrad vom Holzboden nicht so entscheidend. Es kommt hier beim Holzboden kaufen eher auf die Optik – also die schöne Ansicht an.

Heller oder dunkler Holzboden

Zuerst sollte man darüber nachdenken, ob die Dielen eine helle oder dunkle Optik haben soll.

Dunkle Dielen

Es ist möglich, die Dielen von der Farbgebung dunkler zu machen. Besonders bekannt ist hier das Räuchern von Eiche, welches dem Eichenholz einen dunkleren Braunton bis fast zu einem Schwarzton gibt. Ebenso kann man die Platane in den dunklen Braunton verschieben.

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Mittlere Farben vom Dielenholz

Die mittleren Farben bei Hölzern sind Eiche Akazie sowie einige Nadelhölzer.

Helle Holzdielen

Helle Holzdielen kann man vorwiegend aus Esche, Birke, Fichte, Tanne und Zirbe herstellen. Möchten Sie hingegen die Dielenfarbe aufhellen, kann man dies durch weiße Öle und weiße Laugen erreichen, welche besonders häufig bei Lärche und Douglasie eingesetzt Maserung werden.

Stärkere oder schwächere Maserung

Des weiteren muss ich mir vor dem Holzboden kaufen Gedanken darüber machen, ob mein Dielenboden stärker gemasert oder strukturiert sein kann oder sehr homogen und nicht allzu auffällig in seiner Struktur daher kommen soll.

Optimale Hölzer für schlichte Maserung

Die optimalen Holzarten für eine schlichte Maserung sind unter anderem in den folgenden Holzarten möglich. Eiche und Ahorn sind bei den Laubhölzern sehr einfarbig. Bei den Nadelhölzern sind die Fichte und Tanne von sehr homogener Farbe.

Dielenholz für mittlere Farben und Holzstruktur

Dielen, die etwa in der Mitte des Spektrums an Farben und Holzstruktur liegen sind die Lärche, Nussbaum und Kirschholz.

Hölzer mit starker Maserung

Sehr stark gemaserte Hölzer sind hingegen Esche, Birke sowie Kiefer und Rüster.

Holzdielen kaufen und Größe der Räume

Möchten Sie Holzdielen kaufen, so empfehlen wir Ihnen die Größe ihrer Räume ebenfalls zu beachten.

Großformatige Dielen für das Wohnzimmer

Für ein Wohnzimmer mit einer Größe von 30 Quadratmeter oder mehr, welches auch der Haupt- und Wohnbereich des Hauses ist, sollte man eher großformatige Dielen verwenden, da sich hier kleinere Dielen optisch nachteilig auswirken. Größere Dielen sind in ihrer Beschaffung zwar teurer, haben dafür aber eine optisch ansprechende Wirkung.

Nebenzimmer mit kleineren Dielen

Es ist auch möglich, Nebenzimmer mit kleineren Dielen zu versehen, die in ihrer Größe ebenfalls angepasst an die Raumgröße sind. Beispielsweise kann ich für mein Schlafzimmer, welches lediglich 16 bis 20 Quadratmeter Größe hat, eine Diele einsetzen, die in ihrer Breite 180 bis 200 mm beträgt und dann auf mein Wohnzimmer bzw. Esszimmer ein Dielenformat mit 300 mm oder größer wählen.

Obergeschoss und Untergeschoss mit unterschiedlichen Massivholzdielen

Ebenfalls gibt es die Möglichkeit, welche in Betracht gezogen werden kann, dass das Untergeschoss und Obergeschoss bei zweigeschossigen Häusern mit unterschiedlichen Holzarten oder Holzdielen in verschiedenen Größen zu belegen. Meist ist die Belastung des Wohnraumes im Erdgeschoss höher, da man hier rund 60% der Tageszeit verbringt. Im Obergeschoss, bei dem sich oft dann die Schlafzimmer und die Kinderzimmer befinden, können hingegen etwas günstigere Nadelhölzer zum Einsatz kommen.

Holzdielen kaufen – Unser Fazit

Möchte man Holzdielen kaufen, gilt es einiges zu beachten. Neben der Härte des Holzes, welche in Abhängigkeit der Nutzung gewählt werden sollte, spielen auch optische Aspekte eine Rolle. Hier kann man sich je nach Farbton und Maserung für unterschiedliche Hölzer entscheiden. Künstlich kann die Farbe durch das Laugen, Räuchern, Beizen und Ölen verändert werden.

Bei der Auswahl des optimalen Holzbodens sollte auch die Raumgröße und die Belichtung der Räumlichkeiten eine Rolle spielen. Wir empfehlen, vor dem Kauf eines Holzbodens eine Beratung am Telefon oder eine Besichtigung verschiedener Holzböden in unserem Showroom durchzuführen.

Ihr Jan Nicklaus – HVL Diele von unterwegs