Weißer Holzboden – ihre Optionen

weißer Holzboden aus Eschenholz

weißer Holzboden aus Eschenholz © Havelland Diele GmbH

Weißer Holzboden – Welche Optionen gibt es? Wir stellen Ihnen Möglichkeiten vom weißen Parkett bis weißem Dielenboden vor.

Ein weißer Holzboden z. B. aus hellen Dielen oder Parkett erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Aus diesem Grund möchten wir heute auf die verschiedensten Arten von weißen oder hellen Holzböden eingehen. Ebenso werden wir dir vorstellen, welche weißen Hölzer es gibt. Darüber hinaus gibt es auch Hölzer, die sich gut weiß bearbeiten lassen, um einen nahezu weißlichen Dielenboden zu erzeugen.

Weißer Holzboden – welche Hölzer sind geeignet?

Kommen wir nun zu der Frage, welche hellen Dielenhölzer es gibt und wie diese optimal eingesetzt werden. Zu den helleren Hölzern mit einem größeren Weißanteil gehören Eschenholz und Birkenholz. Diese Kern-Reifholzbäume haben einen Kern, der mehr oder weniger dunkel ausgeprägt ist, sowie ein helles weißes Reifholz. Als Parkettboden kann man diese beiden Hölzer auch ohne Kern zum Stabparkett herstellen und daraus einen eigentlichen hellen Holzboden herstellen.

Ahorn Dielen sind für weißen Dielenboden prädestiniert

Bei der Schlossdiele bleibt der Kern des Dielenholzes aber erhalten und sorgt für ein beliebtes Erscheinungsbild. Als nächstes in der Reihe folgt der Ahorn, welcher als Laubbaum eine sehr gute Festigkeit aufweist und nahezu ein weißliches bis leicht gelbliches Kernholz besitzt.

Wer einen natürlichen oder hellen Dielenboden haben möchte, der auch noch eine sehr gute Abriebfestigkeit aufweist, kommt um den Ahorn nicht herum.

Fichte Dielen und Nadelholz

Zuletzt kommen noch unsere Begleiter aus dem Nadelholz wie die Fichte und einige Arten der Tanne infrage.

All diese Holzarten werden allerdings unter der Wirkung des Sonnenlichts mit der Zeit etwas von ihrem Weißton verlieren und eher gelblich erscheinen, hier kommen wir nun zu den Oberflächen Möglichkeiten eines nachhaltigen weißen Dielenbodens. Doch zunächst möchte ich Ihnen noch ein paar Holzarten nennen, bei denen eine Weißbehandlung sinnvoll ist.

Weiß Behandlungen von Oberflächen

All diese Holzarten werden allerdings unter der Wirkung des Sonnenlichts mit der Zeit etwas von ihrem Weißton verlieren und eher gelblich erscheinen. Hier kommen wir nun zu den Oberflächen Möglichkeiten eines nachhaltigen weißen Dielenbodens. Doch zunächst möchte ich Ihnen noch ein paar Holzarten nennen, bei denen eine Weißbehandlung sinnvoll ist.

Das perfekte Holz für die Weißbehandlung

weißer Holzboden aus Douglasie

weißer Holzboden aus Douglasie © Havelland Diele

Hierzu gehören Douglasie, Kiefer, Eiche und etwas eingeschränkt auch die Lärche. Des weiteren kann man auch die Rüster sehr gut mit weiß behandeln. Schauen wir uns jetzt die verschiedenen Möglichkeiten an, Holz weiß zu behandeln.

Weiß laugen, weiß ölen und weiß seifen

Hier haben wir das weiße Laugen mit anschließendem weißem Ölen oder weißem Seifen. Ebenso gibt es das reine weiß Ölen mit verschiedenen Abstufungen im Weißegrad sowie das weiße Lackieren. Letzteres würde ich aber bei einem Dielenboden nicht anwenden, sondern eher auf ein weißes Hartwachsöl gehen, wenn ich eine robuste Oberfläche erzielen möchte.

Vergilbung durch weiß laugen stoppen

Schauen wir uns das ohnehin helle Dielenholz von Tanne, Fichte oder Ahorn an, dann geht es hier nur um den Erhalt der weißen Farbe, nicht um eine Färbung des Holzes. In diesem Fall soll also konkret nur die natürliche Vergilbung vom Holz vermieden werden.

Hierfür ist das weiße Laugen, die unmittelbare Wahl. Zum einen verhindert sie die Vergilbung des Holzes und zum anderen homogenisiert sie leichte Farbunterschiede im Holz. Bei den Hölzern Douglasie, Kiefer, Lärche und auch Eiche verhindert die Lauge zudem das starke Nachdunkeln des Holzes. Somit wird bei den Nadelhölzern mit rötlichem Kern vermieden, dass mit der Zeit der rote Kern immer weiter hervor tritt.

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Laugen und transparent ölen bei Fichte, Tanne, Ahorn

Bei Fichte, Tanne und Ahorn reicht die Behandlung mit weißer Lauge und anschließendem transparenten Öl aus, um den gewünschten hellen Holzboden zu haben. Bei den anderen Hölzern sollte es im Anschluss mit dem weiteren Auftragen von weißem Öl weiter gehen. Hierbei ist vor allem vorher durch das Anlegen von Probeflächen zu begutachten, wie weiß der Dielenboden sein soll. Ein zu starkes weiß kann oft von der Natürlichkeit weg führen und der Dielenboden sieht dann künstlich aus. Viele Ölhersteller bieten hier verschiedenste Abstufungen wie z. B. 10% weiß Anteil bis hin zu fast deckend weiß an.

Weißes Ölen für besseren Schutz

Ein weißer Holzboden braucht besonderen Schutz, wenn die Farbe beständig sein soll. Wer für seinen weißen Holzboden einen stärken Schutz haben möchte, um zu verhindern, dass Laufstraßen entstehen, der sollte nach dem letzten Auftrag des weißen Ölens noch einmal transparentes Öl auftragen.

Dies schützt die Pigmente vor dem Abtragen. Wichtig ist auch hier an dieser Stelle noch zu erwähnen, dass gewisse Farbunterschiede bei weißen Dielenböden normal sind und beim Auftragen auf der Baustelle immer leichte Unterschiede in der Weiß-Färbung zu sehen sein werden.

Als ein sehr gleichmäßiges Auftragsbild dient hier ein Hartwachsöl zum Aufrollen. Diese können durch bestimmte Öle zusetzen und auch in stärkerer Schichtdicke abbinden. Ebenso können die Pigmente gleichmäßig liegen bleiben.

Wem also gewisse Glanzgradunterschiede, welche vor allem in den ersten 5 bis 8 Wochen zu sehen sind, stören, der sollte auf ein Hartwachsöl mit weißem Farbton zurückgreifen. Weiterhin ist das weiß Ölen in der Produktion leichter zu händeln und auch homogener. Dies liegt vor allem an der verschiedenen Auftragsart von Baustelle und Werkstatt.

Falls Sie einen neuen weißen Dielenboden für sich planen, dann melden Sie sich bei uns. Wir finden den passenden Holzboden für Sie.

Ihr Jan Nicklaus von der Havelland Diele GmbH