Welches Dielenholz passt zu mir?

Dielenholz eine Auswahl

Welche Dielenholz passt zu mir? Wir betrachten das Holz der Dielen nach Farbe, Raumgröße und Preis damit sie optimal entscheiden können.

Welches Dielenholz soll es denn sein? Wie immer ist die Auswahl überwältigend und man dreht sich irgendwann nur noch im Kreis.

Dielenholz unterscheidet sich in Farbton bzw. Maserung, Härtegrad,  Stammgrößen und im Preis. Überlegen Sie, was ist Ihnen wichtig? Folgende vier Entscheidungskriterien können Ihnen helfen das richtige Dielenholz auszuwählen.

1. Farbton vom Dielenholz – er bestimmt das Raumklima

Möchte ich ein helles, frisches, luftiges, aktives oder auch reinliches Ambiente erzeugen? Dann ölen oder seifen Sie den Dielenboden weiß. Der Vorteil, die natürliche Holzmaserung bleibt erhalten. Hierfür eignen sich besonders Douglasiedielen.

Ich würde gerne behaglich, ruhig und bodenständig – eben einfach naturbelassen leben. Keine Frage, es stehen erst einmal alle naturfarbenen Hölzer offen – hier entscheidet die Maserung und Sortierung.

Lebendig sind Kiefer- und Eschedielen. Sie sind besonders für den modernen oder traditionellen Landhausstil geeignet.

Ruhig und zurückhaltend sind homogene Eichedielen sowie Ahorn und Birke. Im reduzierten und geradlinig, modernen Wohnstil können diese besonders Punkten.

Soll es gediegen, bedächtig, kraftvoll oder ausdrucksstark sein? Dann fällt die Entscheidung eher auf einen dunklen Farbton – sofern es eine ausreichende Belichtung des Raumes zulässt.

Beizen Sie die Oberfläche grau, braun oder schwarz im Kontrast zu kraftvollen Farben z.B Accessoires, Stoffen oder Wandfarbe. Auch hier bleibt die Holzmaserung weiterhin zu sehen.

Für einen warmen, stark gesättigten Holzton wird es eher Kieferndielung. Für einen weniger satten, zurückhaltenderen Farbton – empfehlen wir eher einen Dielenboden aus Eichendielen oder Dielen der Douglasie.

2. Nutzung – Was muss der Dielenboden über sich „ergehen“ lassen

Werden die Kinder die nächsten  20 Jahre darauf rumpoltern? Gibt es Haustiere, die den Matsch hereinbringen oder mit ihren Krallen kratzen?  Fällt ständig etwas runter? Möchte ich eher weniger, als oft putzen? Befindet sich der Holzboden in einem öffentlichen Gebäude oder sogar im Außenbereich?

Zuerst einmal die gute Nachricht. Jeder Dielenboden kann mehrmals abgeschliffen werden und sieht wieder wie neu aus – auch nach 50 Jahren noch.

Dennoch – soll der Boden einige Strapazen erdulden können, empfiehlt sich ein hartes, durchgehend dunkleres Holz . Eichenboden ist hier der Vorreiter. Herunterfallenden Gegenstände oder Sand unter den Schuhen sieht die Eiche eher gelassen entgegen. Und auch kreative Kindermalerei, Tierhaare bzw. Dreckspuren sind hier weniger sichtbar.

Massivholzdielen für den Außenbereich sollten der Sonne und den Wettereinflüssen lange standhalten. Hier zeigen Robinie-, Eiche- und Lärchedielen ihre besondere Stärke.

Im Nassbereich, also z.B. im Bad, hat sich ein Dielenboden aus Robinie oder Eiche bewährt. Dazu gibt es ein eigenes Thema.

Fällt die Entscheidung  auf ein Nadelholz, dann ist die Qualität des Baumes entscheidend. Ein Dielenboden aus älteren Bäumen ist wesentlich härter, als das der von jungen früh geschlagenen Bäumen. Schmale, preisgünstige Baumarktdielen finden daher eher in Mietimmobilien Verwendung.

3. Raumgröße

Sollen es besonders lange und breite Dielen über 7m sein. Dann bleibt die Entscheidung zwischen Eichendielen, Kieferdielen, Lärchedielen oder Dielen aus Douglasie. Hier geben die Bäume und Trockenkammer Längen bis 13m und Breiten bis 60cm her. Eschedielen, Nussbaum und Kirsche gehen bis 7 m mit.

4. Preis vom Dielenholz

Allzu oft, ist die Entscheidungsfrage einfach eine Frage des Preises vom Dielenholz. Grundsätzlich ist Nadelholz günstiger als Laubholz.

Die Qual der Wahl

Keine Sorge, Ihnen geht es wie vielen anderen auch. Falls Sie immer noch unschlüssig sind beraten wir Sie gern.